Ich helfe jeden Tag, das ist ein gutes Gefühl

Hausnotruf-Mitarbeiter Andre Reger hilft im Notfall. Foto: Sabine Wigbers

Viele Menschen wünschen sich im Alter, weiterhin selbstständig und sicher in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus leben zu können. Der Hausnotruf der Malteser ermöglicht ihnen Sicherheit rund um die Uhr bei gleichzeitiger Selbständigkeit.  

Nicht größer als eine Armbanduhr

Kunden tragen den kleinen Hausnotruf-Knopf am Handgelenk oder als Kette um den Hals. Stürzen sie oder fühlen sich schlecht, reicht ein Knopfdruck und ein Funkkontakt zum Malteser Hilfsdienst wird aufgebaut. Umgehend erhält der Kunde Hilfe durch die Malteser, bei denen ein Schlüssel zur Wohnung oder zum Haus hinterlegt werden kann.

„Im Notfall zählt immer jede Minute“, weiß Andre Reger aus Erfahrung. Erst kürzlich hat er einen alleinlebenden 75-jährigen Ohlsdorfer vor den Spätfolgen eines Schlaganfalls bewahrt. „Unser Kunde war zusammengesackt und schaffte es gerade noch, den Hausnotrufknopf, den er am Handgelenk trug, zu drücken. Ich bin direkt losgefahren, war zehn Minuten später bei ihm und alarmierte umgehend den Rettungsdienst.“ Heute geht es dem Mann wieder gut. Ihm konnte dank des Hausnotrufs schnell geholfen werden. Der Hausnotruf ist einfach zu bedienen und ermöglicht ein sicheres Leben im Alter.

Auch für die Angehörigen ein sicheres Gefühl

Angehörige, die nicht in der Nähe ihrer älteren Familienmitglieder leben und somit nicht immer zur Stelle sein können, werden durch den Hausnotruf deutlich entlastet. „Viele Hamburger leben allein, ihre Partner sind bereits verstorben und ihre Kinder und Enkel leben weit entfernt. Unser Hausnotruf gibt auch den Angehörigen ein gutes Gefühl“, sagt Daniel Thielemann-Yönel, Dienstleiter Hausnotruf bei den Maltesern in Hamburg. 

„Viele Menschen schütten uns ihr Herz aus“

Die anhaltende Corona-Pandemie mit den Kontaktbeschränkungen verstärkt das Problem der Einsamkeit im Alter. „Einer unserer Kunden drückte seinen Notruf-Knopf an seinem Geburtstag. Er hatte gar kein medizinsiches Problem, er wollte nur mit jemandem reden, da ihn selbst zu seinem Geburtstag niemand angerufen oder besucht hatte“, erzählt Andre Reger, der manchmal auch einfach nur Zuhörer ist. „In diesen Zeiten schütten viele Menschen meinen Kollegen und mir ihr Herz aus. Wir sind für viele der einzige Kontakt.“ Die Malteser nehmen sich für jeden Kunden Zeit. „Wenn ich jemandem aufhelfe, der in seiner Wohnung gestürtzt ist, nehme ich mir anschließend natürlich noch ein paar Minuten für einen persönlichen Schnack. Das tut nicht nur unseren Kunden gut, auch mir. Ich erfahre viel Dankbarkeit und höre sogar die ein oder andere spannende Lebensgeschichte.“

Kontaktlose Neu-Installation des Hausnotruf sorgt für Schutz vor Corona

Auf Corona eingestellt haben sich die Malteser auch in Bezug auf die Hausnotruf-Technik. Um ihre Kunden möglichst gut zu schützen, ermöglichen sie eine kontatlose Neuinstallation des Hausnotrufes. Dazu erhalten Neu-Kunden ein Paket mit dem Gerät und dem Notruf-Knopf. Anschließend begleitet ein Mitarbeiter telefonisch Schritt für Schritt bei der einfachen Inbetriebnahme.

In Einsatzfällen achten Helfer in der Not, wie Andre Reger, selbstverständlich auf sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen. Zudem werden die Hausnotruf-Mitarbeiter der Malteser regelmäßig auf Covid-19 getestet.

Die Malteser Hamburg bieten den Hausnotruf im gesamten Stadtgebiet an. Noch bis zum 31.05. läuft eine besondere Aktion: Drei Monate Hausnotruf zum halben Preis. Im monatlichen Gesamtpreis sind alle Einsätze enthalten, es entstehen keine Folgekosten. Alle Infos unter Telefon 040-20 940 86 08 oder www.malteser-hausnotruf.de


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